Ladeweile.

Wenn das Auto mal wieder länger lädt.

Zwei Personen im Cafe
  • 17.01.2023
  • ca. 4 Minuten

Ladeweile – Wie Sie Langeweile beim Auto laden vermeiden können.

Nach wie vor dauert das Laden eines Elektrofahrzeugs deutlich länger als das Tanken eines Verbrenners. Daher versucht die Mehrheit der E-Auto-Besitzer das Laden an öffentlichen Ladestationen möglichst zu vermeiden. Was aber, wenn dies nicht möglich ist? Wie Sie dann Ihre Zeit verbringen können und wie es zukünftig um die Ladestation herum aussehen könnte, erfahren Sie hier.


Zu Hause oder öffentlich – Wo laden die Deutschen Ihre E-Autos?

Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts (Stand: Mai 2022) finden die meisten Ladevorgänge zu Hause statt. Um genau zu sein gaben 59 Prozent der Befragten an, ihr Auto am heimischen Netz aufzuladen. Weitere 14 Prozent laden vornehmlich am Arbeitsplatz.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass gerade einmal 3 von 10 Ladevorgängen an öffentlichen Ladepunkten stattfinden.

Das Laden zu Hause ist demnach mit Abstand der beliebteste Ladeort. Nachvollziehbar bedenkt man, dass Sie sich keine Gedanken machen müssen, wie Sie Ihre Zeit verbringen, während Ihr Auto lädt. Was aber, wenn es keine Möglichkeit gibt, Ihr Auto zu Hause aufzuladen oder wenn Sie mal wieder länger unterwegs sind und Ihr Fahrzeug zwangsläufig geladen werden muss. Dann bleibt Ihnen nur die Option, an einer öffentlichen Ladestation zu laden. Wenn Sie Glück haben, erwischen Sie eine Schnellladestation. Mit dieser können Sie Ihr Auto innerhalb von knapp 30 Minuten auf 80 Prozent laden. Mit ein bisschen weniger Glück kann es aber auch gerne mal etwas länger dauern. Was unternehmen Sie also, wenn Sie mal wieder „Ladeweile“ haben?


Lassen Sie sich inspirieren – So könnten Sie aktuell Ladeweile vermeiden!

Mal angenommen, Sie haben Ihr Fahrzeug zum Laden an einer öffentlichen Ladestation geparkt und müssen sich nun die Zeit vertreiben. Je nachdem wo Sie ihr Fahrzeug laden und wie viel Zeit dies in Anspruch nimmt, gibt es verschiedene Optionen genau diese Zeit sinnvoll und effektiv zu nutzen.

Im Idealfall haben Sie die Möglichkeit Ihr Auto an einer Schnellladestation zu laden. Dies hätte zum Vorteil, dass Sie nur in etwa 30 bis 60 Minuten warten müssten. Dieser Zeitraum bietet sich an, um gemütlich einen Kaffee zu trinken oder eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen. Legen Sie sich doch einfach vorab ein Buch ins Auto, und schweifen während der Wartezeit in ferne Geschichten ab. Alternativ lässt sich die Zeit natürlich auch super nutzen, um die ein oder andere E-Mail zu bearbeiten und somit ein paar Häkchen auf Ihrer To-do Liste zu setzen.

Zusätzlich können Sie sich im Alltag kleine Ladepuffer verschaffen. So können Sie beispielsweise Ihre nächste Shopping-Tour oder Ihren Wocheneinkauf nutzen, um den Ladestand Ihres Autos wieder ein wenig aufzufrischen. Mittlerweile lassen sich in vielen Parkhäusern problemlos Ladesäulen finden und selbst die großen Discount-Supermärkte stellen immer mehr (teilweise sogar kostenlose) Ladenstationen zur Verfügung. Nutzen Sie Verabredungen in der Stadt oder persönliche Termine, um das Auto in der Zwischenzeit ein wenig zu laden. Dafür bieten sich auch einfach die normalen Ladestationen an.

Am besten vermeiden Sie Ladeweile, wenn Sie den Ladevorgang in Ihren Alltag integrieren.


Bleiben Sie in Bewegung – Auch wenn das Auto steht!

Wussten Sie, dass nicht einmal jeder zweite Deutsche sich ausreichend bewegt, um gesund zu bleiben? Dabei könnten die gesundheitlichen Folgen gravierend sein! Warum nutzen Sie also nicht einfach die Zeit, während Ihr Auto lädt, und bringen Ihren Kreislauf ein wenig in Schwung. Dafür müssen Sie nicht einmal zwingend Sport betreiben. Es ist bereits völlig ausreichend, sich ein wenig die Beine zu vertreten. Ganz nach dem Motto: Jeder Schritt zählt.

Expertinnen und Experten empfehlen mindestens 150 bis 300 Minuten Bewegung pro Woche mit mittlerer Intensität.1 Die Zeit, die es benötigt das Auto zu laden, bietet sich daher gut an, um mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Auch als Unternehmen können Sie Anreize setzen und die Gesundheit Ihrer Angestellten fördern. Beispielsweise könnten Sie eine Schritte-Challenge ins Leben rufen. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, indem Sie sie gegeneinander „antreten“ lassen. Zukünftig wird dann die Ladezeit nicht mehr einfach abgesessen. Vielmehr kann diese Zeit effektiv genutzt werden, um sich im Rahmen des Wettbewerbs wieder ein paar Schritte von der Konkurrenz abzusetzen.

Nutzen Sie die Chance und verpacken Sie nicht nur betriebliche Gesundheitsförderung und Bewegung in einem spielerischen und motivierenden Ansatz, sondern eliminieren Sie gleichzeitig Langeweile beim Auto laden.


Raum für Fantasie – So könnten Sie zukünftig Ihre Zeit vertreiben!

Die Kinder werden mit schönen Kurzfilmen belustigt, während Sie sich ganz entspannt bei einer Massage-Session zurücklehnen und abschalten. So in etwa könnte zukünftig Ihre Freizeitgestaltung aussehen, während Sie bei Ihrem nächsten Familienurlaub darauf warten, dass die Batterie Ihres Elektroautos wieder aufgeladen wird.

Damit dies auch Realität wird und bei Ihnen zukünftig keine Langeweile mehr aufkommt, wird bereits vielerorts an innovativen Konzepten getüftelt. Beispielsweise wird darüber diskutiert, sogenannte „Push-up“-Container an Autobahnen entstehen zu lassen. Dort könnten Sie zukünftig unter anderem Lifestyle-Artikel oder die neuesten Technologien testen und auch direkt kaufen.

Auch wäre es zukünftig vorstellbar, „Workspaces“ entstehen zu lassen. So könnten Sie trotz Dienstreise wesentlich entspannter Online-Meetings abhalten. Planen Sie beispielsweise Ihre Route so, dass Sie kurz vor einem Meeting an der Ladestation ankommen, Ihr Auto anstecken und in Ruhe Ihren Termin wahrnehmen. So können Sie sich voll und ganz auf das Meeting konzentrieren und müssen nicht zusätzlich auf den Verkehr achten.

Wie genau die zukünftige Gestaltung rund um die Ladestationen aussehen wird, bleibt abzuwarten. Es scheint aber so, als wären der Fantasie keine Grenzen gesetzt.


Tagsüber laden – So entlasten Sie das Stromnetz!

Tatsächlich ist es sinnvoll, wenn nicht alle E-Auto-Besitzer ihr Auto über Nacht zu Hause laden. Der ressourcenschonende Umgang mit Energie und dessen effektiver Einsatz wird zukünftig eine bedeutende Rolle spielen und ist auch schon diesen Winter deutlich spürbar. Daher ist es heute wichtiger denn je hierfür ein Bewusstsein zu schaffen.

Wenn mehr tagsüber geladen wird, werden zukünftig weniger Stromerzeugungskapazitäten und Speicher benötigt und somit auch weniger Solar- und Windenergie verschwendet. Grund hierfür ist, dass erneuerbarer Strom aus Solar- bzw. Windenergie nicht rund um die Uhr produziert werden kann. Solarstrom kann beispielsweise nur während den Sonnenstunden erzeugt werden und auch die hierfür zur Verfügung stehenden Speicherkapazitäten sind begrenzt. Wenn also tagsüber geladen wird, benötigt es keine Speicher und die Möglichkeit Strom aufgrund von begrenzter Speicherkapazität zu verschwenden sinkt. Durch die Integration der Ladezeiten Ihres E-Autos in den Alltag, können Sie als Besitzer einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass Energie aus erneuerbaren Quellen nicht sinnlos verloren geht.

Quellen:
1 Gesunde Bewegung im Alltag | Gesundheitsportal (gesundheit.gv.at)

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