E-Motivation im Fuhrpark.

So begeistern Sie sich und Andere für den Umstieg auf den E-Antrieb.

Junge, gutgelaunte Frau mit kurzen Haaren in Siegerpose, Business Style.
  • 22.08.2022
  • ca. 4 Minuten

So geht E-Motivation im Fuhrpark!

Ein attraktiver Dienstwagen gilt als zusätzliches Motivationsinstrument für Mitarbeiter, vor allem für Führungs- und Fachkräfte oder den Außendienst. Das ist Ihnen als Fuhrparkleiter bewusst und vermutlich auch ein Aspekt Ihrer Car Policy. Doch welches Potenzial haben Elektrofahrzeuge als Motivatoren – und wie begeistert man die Nutzer vom Umstieg auf den neuen Antrieb?

Lesen Sie in diesem Artikel:

Welche Akzeptanz E-Fahrzeuge als Dienstwagen haben.
Welche drei Schritte E-Fahrzeuge zu Motivatoren machen.
Welche Aspekte der E-Mobilität ebenfalls motivierend wirken.


E-Dienstwagen als Motivator.

In Deutschland gehören Dienstwagen neben der betrieblichen Altersvorsorge und Gehaltserhöhungen aus Sicht der meisten Arbeitnehmer zu den drei wichtigsten Motivationsfaktoren. Dabei geht der Trend weg von großen, PS-starken Firmenwagen hin zu abgasarmen Modellen, sodass auch Elektrofahrzeuge und andere alternative Antriebe als Anreiz immer mehr in den Fokus rücken.

Die Aussicht auf ein Elektrofahrzeug wirkt vielleicht noch nicht bei allen potenziellen Dienstwagennutzern automatisch motivierend. Es ist deshalb sinnvoll, wenn Sie als Fuhrparkleiter schrittweise darauf hinarbeiten. Das ist nicht nur eine Frage von Argumenten, denn Motivation steht in engem Zusammenhang mit Emotionen und Einstellungen. Daher gilt es, die potenziellen Nutzer nicht nur zu informieren, sondern darüber hinaus zu begeistern. Wenn dann noch die praktischen persönlichen Vorteile stimmen, ist die Motivation vorprogrammiert.


Erster Schritt: Hintergründe vermitteln.

Die Argumente, die grundsätzlich für E-Mobilität sprechen, sind hinlänglich bekannt. Dennoch könnte es hilfreich sein, sie in der Kommunikation mit den potenziellen Nutzern nochmals zu unterstreichen und in den Kontext der Nachhaltigkeitsstrategie Ihres Unternehmens zu stellen. Zusätzlich ist es sinnvoll, gezielt auf die eventuell noch bestehenden Irrtümer über Elektrofahrzeuge einzugehen und sie auszuräumen.

Die häufigsten Vorurteile betreffen die Fahrzeugauswahl, die Ladeinfrastruktur und die Sicherheit. Der erste Punkt lässt sich mit einem Blick auf die Angebote der Hersteller leicht ausräumen. Es gibt bereits eine breite Auswahl an geeigneten Dienstwagen aller Kategorien. Die Ladeinfrastruktur ist bei der Elektrifizierung Ihrer Flotte sicherlich ohnehin schon konzeptionell berücksichtigt, sodass Sie eventuelle Bedenken hinsichtlich ausreichender Lademöglichkeiten mit einer entsprechenden Erläuterung ausräumen können. Und hinsichtlich der Sicherheit stellen der Verband der deutschen Versicherungswirtschaft sowie die Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren und des Deutschen Feuerwehrverbandes fest, dass von Elektroautos keine erhöhte Brandgefahr ausgeht.1


Zweiter Schritt: Persönliche Vorteile betonen.

Neben finanziellen Aspekten zählen auch Imageaspekte zu den persönlichen Vorteilen von E-Dienstwagennutzern.

Da sind zunächst die steuerlichen Vergünstigungen,2 denn bei privat genutzten E-Firmenwagen fällt nicht pauschal 1 Prozent des Bruttolistenpreises3 als zu versteuernder geldwerter Vorteil an, sondern lediglich 0,25 Prozent bei kleinen und mittleren Fahrzeugen und 0,5 Prozent bei größeren Modellen.

Ein weiterer persönlicher Vorteil kann die Übernahme der Ladekosten – auch der privaten – sein, etwa durch eine vom Arbeitgeber gestellte Wallbox für zuhause, eine Tankkarte oder Ladesäulen auf dem Firmengelände. Nicht zu vernachlässigen ist auch das Argument, dass Mitarbeiter auf Kosten des Unternehmens in den Genuss kommen, ein völlig neues Fahrgefühl zu erleben.

Fahrzeuge sind immer auch ein Signal, das auf die Haltung seines Halters oder Fahrers schließen lässt. Dabei hat sich die Bedeutung mittlerweile vom Statussymbol hin zu einem deutlich sichtbaren Bekenntnis zur Umwelt und zur Zukunft der Mobilität verschoben. Zugleich kommt den Nutzern von Elektrofahrzeugen noch immer eine gewisse Vorreiterrolle zu. Wer ein solches Auto fährt, positioniert sich damit als aufgeschlossen, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert.


Dritter Schritt: Begeisterung erzeugen.

Viele Aspekte sprechen also für ein Elektrofahrzeug als Dienstwagen. Um nun aus der rationalen Einsicht und Akzeptanz noch Begeisterung und Motivation zu machen, sind ergänzend emotionale und bestätigende Signale erforderlich.

Gut bewährt hat sich zum Beispiel, die infrage kommenden Fahrzeuge von den Mitarbeitern selbst ausprobieren zu lassen und sie an der Auswahl zu beteiligen. Ebenfalls hilfreich kann es sein, an das Umweltbewusstsein der Nutzer zu appellieren und sie regelmäßig ausdrücklich in ihrer Entscheidung zu bestätigen. Zu diesem Zweck bieten sich zum Beispiel Berichte über die positiven Erfahrungen der Nutzer in firmeneigenen Medien und bei Firmenevents an. Kurz: Arbeiten Sie als Fuhrparkleiter darauf hin, dass die Fahrer der E-Dienstwagen sich als First Mover und als Botschafter der Elektromobilität verstehen und von anderen auch als solche gesehen werden.


Noch mehr E-Motivations-Potenzial.

Gerade jüngere Menschen legen vermehrt Wert auf ganzheitliche Mobility-Konzepte, zu denen neben Elektrofahrzeugen als Dienstwagen auch Carsharing und E-Bikes gehören. Wenn Ihre Flotte eine entsprechende Nutzerstruktur aufweist, könnten auch solche Faktoren eine Alternative zu E-Dienstwagen für Sie sein. Das gilt vor allem, wenn der Weg zur Arbeit nicht so weit oder eine persönliche Zuordnung der Fahrzeuge zu bestimmten Nutzern nicht erforderlich ist.


Fazit.

E-Fahrzeuge als Dienstwagen kommen den Wünschen der meisten Nutzer heute bereits entgegen. Viele Bedenken können Sie durch die entsprechenden Fakten leicht ausräumen. Zusatzangebote, wie kostenfreies Aufladen für den privaten Bedarf oder Wallboxen für zuhause, machen es noch attraktiver, auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen. Neben solchen sachlichen Vorteilen sind vor allem die Bestätigung der Nutzer in ihrer Vorreiterrolle sowie die Betonung emotionaler Aspekte, wie Fahrspaß und technische Faszination, wichtig. Wenn Sie dies berücksichtigen, hat ein E-Dienstwagen mehr Motivationspotenzial als ein herkömmlich angetriebenes Fahrzeug.


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